Kommunalarchive
https://www.frankfurt1933-1945.de/
Diese Webpräsentation veröffentlicht eine Sammlung von zur Zeit 234 Artikeln bzw. Textdokumenten einschließlich 668 Bild-, 5 Audio- und 2 Videodokumenten zur Geschichte Frankfurts in der NS-Zeit.
Diese Webpräsentation veröffentlicht eine Sammlung von zur Zeit 234 Artikeln bzw. Textdokumenten einschließlich 668 Bild-, 5 Audio- und 2 Videodokumenten zur Geschichte Frankfurts in der NS-Zeit.
KlausGraf - am Sonntag, 5. Oktober 2003, 18:36 - Rubrik: Kommunalarchive
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Das Stadtarchiv Wiesbaden weist die von der CDU erhobenen Vorwürfe zurück, in einem Gutachten anlässlich der öffentlichen Diskussion, ob der Nassauer Mundartdichter Dietz aufgrund seiner NS-Vergangenheit weiterhin als Namensgeber einer Schule in Wiesbaden-Naurod tragbar sei, unsauber gearbeitet zu haben (Google News).
KlausGraf - am Mittwoch, 24. September 2003, 23:07 - Rubrik: Kommunalarchive
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Mit einem bewusst einfachen und übersichtlichen Internet-Angebot informiert das Stadtarchiv ab sofort auch online über Aufgaben, Benützung, Bestände, Geschichte und aktuelle Projekte, sowie Neuigkeiten aus dem Bereich des städtischen Archivwesens.
Neben einem kurzen Überblick über die Bestände des Stadtarchivs Wasserburg werden die Nutzer auch mit den Benützungsmodalitäten vertraut gemacht. Informationen zur Vorbereitung auf Archivbesuche werden angeboten und ein Überblick über einige beispielhafte Forschungen im Stadtarchiv gegeben.
Interessant mag das Stadtarchiv Wasserburg a. Inn für die interessierte Fachwelt deshalb sein, da im Jahr 2002, auch im Zusammenhang mit der vorhergegangenen erstmaligen hauptamtlichen Besetzung des Archivs, ein neuer Archivbau fertig gestellt wurde. Interessierte sind herzlich eingeladen Wasserburg a. Inn und unser schönes Archiv zu besuchen.
Besuchen Sie unsere Seite unter den Adressen:
https://www.wasserburg.de/stadtarchiv
oder über die Seite der Stadt Wasserburg a. Inn
https://www.wasserburg.de
zur Navigation Kultur
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Haupt, Wasserburg a. Inn
Neben einem kurzen Überblick über die Bestände des Stadtarchivs Wasserburg werden die Nutzer auch mit den Benützungsmodalitäten vertraut gemacht. Informationen zur Vorbereitung auf Archivbesuche werden angeboten und ein Überblick über einige beispielhafte Forschungen im Stadtarchiv gegeben.
Interessant mag das Stadtarchiv Wasserburg a. Inn für die interessierte Fachwelt deshalb sein, da im Jahr 2002, auch im Zusammenhang mit der vorhergegangenen erstmaligen hauptamtlichen Besetzung des Archivs, ein neuer Archivbau fertig gestellt wurde. Interessierte sind herzlich eingeladen Wasserburg a. Inn und unser schönes Archiv zu besuchen.
Besuchen Sie unsere Seite unter den Adressen:
https://www.wasserburg.de/stadtarchiv
oder über die Seite der Stadt Wasserburg a. Inn
https://www.wasserburg.de
zur Navigation Kultur
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Haupt, Wasserburg a. Inn
wasserburg - am Dienstag, 16. September 2003, 11:46 - Rubrik: Kommunalarchive
In der Stadtverwaltung wird wieder diskutiert, ob die Bibliothek, das Archiv und das Museum in einer GmbH vereint werden können. Das soll Kosten sparen. Der Chef vom Kunstverein, Johannes Zeller, hält das jedoch für eine Vorstufe, um nach der Tourismus- nun auch die Kulturförderung in Meißen platt zu machen.
sz-online [via Netbib]
sz-online [via Netbib]
KlausGraf - am Freitag, 5. September 2003, 23:05 - Rubrik: Kommunalarchive
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Das Findbuch zu den Akten 1652-1974 der Gemeinde Scharnhausen wurde vom Stadtarchiv Ostfildern erstellt und kann, wie das Stuttgarter Wochenblatt meldet, sowohl im Internet eingesehen als auch zu dem (extrem günstigen) Preis von 3 Euro als Worddatei auf CD-ROM im Stadtarchiv erworben werden.
KlausGraf - am Sonntag, 24. August 2003, 22:27 - Rubrik: Kommunalarchive
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Die Stuttgarter Zeitung vom 20.08.2003 bringt einen längeren Artikel (in der Druckausgabe mit zwei Bildern) über das Stadtarchiv Stuttgart, welches seine vier Standorte endlich zusammenlegen will. Schon 1991 schien ein Neubau für das Stadtarchiv zum Greifen nah, doch die Haushaltskonsolidierung verlängerte das historisch gewachsene Provisorium. - Hoffentlich bewahrheitet sich die Einschätzung des Archivleiters, denn zur Zeit ist die Haushaltskonsolidierung wieder sehr stark...
jp - am Donnerstag, 21. August 2003, 13:51 - Rubrik: Kommunalarchive
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Die Frankfurter Rundschau bringt einen Artikel über die "landeskundliche Abteilung" in Hanau, welche zur Stadtbibliothek gehört. Das älteste Buch dieser Institution, welche vor allem für Lokalhistoriker, Studierende und Familienforscher da ist, ist über 500 Jahre alt.
jp - am Donnerstag, 21. August 2003, 13:43 - Rubrik: Kommunalarchive
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Das Historische Archiv der Stadt Köln droht amputiert zu werden, klagt in der heutigen FAZ Andreas Rossmann (S. 33). Die Stadtverwaltung hat im Juni eine Beschlußvorlage eingebracht, die Abteilung Sammlungen und Nachlässe im Historischen Archiv
aufzulösen. Die Bestände sollen eingemottet, Schenkungen zurückgegeben werden und künftige
Erwerbungen unterbleiben. [...] Das Historische Archiv der Stadt Köln galt lange als das Flaggschiff unter den Kommunalarchiven
in Deutschland, und das nicht nur, weil es das größte und eines der ältesten ist. Erstmals
erwähnt wird es 1322, da hatte es noch in einer Kiste Platz; schon 1406 wird ein Gewölbe unter
dem Rathausturm dafür bestimmt, zwei Jahre später wird es in vierunddreißig Abteilungen
geordnet. Schriftgut aus achthundert Jahren ist hier versammelt und bildet das Rückgrat der
verwahrten Überlieferung: Beschlüsse des Stadtrats sind seit 1320 protokolliert, zunächst nur
die bedeutenderen, von 1513 an lückenlos. Stadtrechnungen sind seit 1370 erhalten, und 1367
beginnt die Reihe der 221 Briefbücher, die die Schreiben an andere Städte, Fürsten und Herren
enthält. Allein die Pergamenturkunden zählen 65 000 Stück.
Herausgestrichen wird die grosse Bedeutung der Nachlassabteilung: Seit nunmehr zehn Jahren ist das Institut dem kommunalen Spardruck ausgesetzt, von einst
fünfzig Mitarbeitern sind dreißig übriggeblieben, eine allmähliche Auszehrung durch
Leistungsanalyse, die, als "Controlling" getarnt, vor allem die Abteilung Sammlungen und
Nachlässe zu spüren bekam. Denn anders als beim amtlichen Schrifttum handelt es sich hier nicht
um gesetzlich vorgeschriebene Aktivitäten. Doch sind es gerade diese Sammelgebiete, die das
Kölner Stadtarchiv mit Einrichtungen wie dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach oder dem
Architekturmuseum in Frankfurt konkurrieren lassen. Was hier investiert wurde, läßt sich nicht
in öffentlichen Mitteln beziffern, auch Vertrauen, Tradition und wissenschaftliches Renommee
werden dafür eingesetzt, diese Bereiche auszubauen. Nicht nur der Nachlaß von Heinrich Böll,
mit 380 Kartons der Platzhirsch, liegt hier, auch der von Irmgard Keun, Paul Schallück,
Albrecht Fabri, Hans Mayer oder Vilma Sturm. Siebenhundert private Einzelfonds listet das Inventar auf.
Gravierend sind die Konsequenzen der geplanten Einmottung:
Viele der Nachlässe sind Schenkungen, die mit der
Zusicherung, daß sie wissenschaftlich aufgearbeitet und öffentlich zugänglich gehalten werden,
anvertraut wurden. Andere wurden mit Drittmitteln etwa des Landes, der Kulturstiftung der
Länder oder privater Stifter erworben. Diese Gelder müßten zurückgezahlt,
Spendenbescheinigungen aberkannt werden. Den erwarteten Einsparungen in Höhe von 138 000 Euro
stünden, so Illner, Regreßansprüche von mehr als einer halben Million Euro gegenüber.
Doch nicht einmal dieses finanzielle Argument konnte die Beschlußvorlage bisher kippen, auch
Bedenken des Rechtsamts blieben unerhört. "In der zweihundertjährigen Tradition der
Nachlaßgabe", so Archivleiter Eberhard Kleinertz, "ist unser Haus noch nie in dieser Weise in
Frage gestellt worden." Einen "irreparablen Schaden nicht nur für Köln" befürchtet denn auch
Tilo Brandis, der langjährige Leiter der Handschriftensammlung der Staatsbibliothek zu Berlin:
"Eine totale Einstellung von Etatmittelzuweisungen", so sagte er gegenüber dieser Zeitung,
"würde diese bedeutende Sammlung nicht nur an einer kontinuierlichen Vermehrung hindern,
sondern sie gleichsam als totes Sammlungsgut einer öffentlichen Benutzung und Auswertung
künftig ganz entziehen und damit so gut wie wertlos machen." Die Nachricht, daß die Abteilung
Sammlungen und Nachlässe aufgelöst werden soll, hat unter Kölner Stiftern Bestürzung ausgelöst.
Siehe auch unseren früheren Bericht.
aufzulösen. Die Bestände sollen eingemottet, Schenkungen zurückgegeben werden und künftige
Erwerbungen unterbleiben. [...] Das Historische Archiv der Stadt Köln galt lange als das Flaggschiff unter den Kommunalarchiven
in Deutschland, und das nicht nur, weil es das größte und eines der ältesten ist. Erstmals
erwähnt wird es 1322, da hatte es noch in einer Kiste Platz; schon 1406 wird ein Gewölbe unter
dem Rathausturm dafür bestimmt, zwei Jahre später wird es in vierunddreißig Abteilungen
geordnet. Schriftgut aus achthundert Jahren ist hier versammelt und bildet das Rückgrat der
verwahrten Überlieferung: Beschlüsse des Stadtrats sind seit 1320 protokolliert, zunächst nur
die bedeutenderen, von 1513 an lückenlos. Stadtrechnungen sind seit 1370 erhalten, und 1367
beginnt die Reihe der 221 Briefbücher, die die Schreiben an andere Städte, Fürsten und Herren
enthält. Allein die Pergamenturkunden zählen 65 000 Stück.
Herausgestrichen wird die grosse Bedeutung der Nachlassabteilung: Seit nunmehr zehn Jahren ist das Institut dem kommunalen Spardruck ausgesetzt, von einst
fünfzig Mitarbeitern sind dreißig übriggeblieben, eine allmähliche Auszehrung durch
Leistungsanalyse, die, als "Controlling" getarnt, vor allem die Abteilung Sammlungen und
Nachlässe zu spüren bekam. Denn anders als beim amtlichen Schrifttum handelt es sich hier nicht
um gesetzlich vorgeschriebene Aktivitäten. Doch sind es gerade diese Sammelgebiete, die das
Kölner Stadtarchiv mit Einrichtungen wie dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach oder dem
Architekturmuseum in Frankfurt konkurrieren lassen. Was hier investiert wurde, läßt sich nicht
in öffentlichen Mitteln beziffern, auch Vertrauen, Tradition und wissenschaftliches Renommee
werden dafür eingesetzt, diese Bereiche auszubauen. Nicht nur der Nachlaß von Heinrich Böll,
mit 380 Kartons der Platzhirsch, liegt hier, auch der von Irmgard Keun, Paul Schallück,
Albrecht Fabri, Hans Mayer oder Vilma Sturm. Siebenhundert private Einzelfonds listet das Inventar auf.
Gravierend sind die Konsequenzen der geplanten Einmottung:
Viele der Nachlässe sind Schenkungen, die mit der
Zusicherung, daß sie wissenschaftlich aufgearbeitet und öffentlich zugänglich gehalten werden,
anvertraut wurden. Andere wurden mit Drittmitteln etwa des Landes, der Kulturstiftung der
Länder oder privater Stifter erworben. Diese Gelder müßten zurückgezahlt,
Spendenbescheinigungen aberkannt werden. Den erwarteten Einsparungen in Höhe von 138 000 Euro
stünden, so Illner, Regreßansprüche von mehr als einer halben Million Euro gegenüber.
Doch nicht einmal dieses finanzielle Argument konnte die Beschlußvorlage bisher kippen, auch
Bedenken des Rechtsamts blieben unerhört. "In der zweihundertjährigen Tradition der
Nachlaßgabe", so Archivleiter Eberhard Kleinertz, "ist unser Haus noch nie in dieser Weise in
Frage gestellt worden." Einen "irreparablen Schaden nicht nur für Köln" befürchtet denn auch
Tilo Brandis, der langjährige Leiter der Handschriftensammlung der Staatsbibliothek zu Berlin:
"Eine totale Einstellung von Etatmittelzuweisungen", so sagte er gegenüber dieser Zeitung,
"würde diese bedeutende Sammlung nicht nur an einer kontinuierlichen Vermehrung hindern,
sondern sie gleichsam als totes Sammlungsgut einer öffentlichen Benutzung und Auswertung
künftig ganz entziehen und damit so gut wie wertlos machen." Die Nachricht, daß die Abteilung
Sammlungen und Nachlässe aufgelöst werden soll, hat unter Kölner Stiftern Bestürzung ausgelöst.
Siehe auch unseren früheren Bericht.
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2003, 21:26 - Rubrik: Kommunalarchive
Als Verstoß gegen den Grundsatz von Treu und Glauben,
als Riesenblamage für die Kulturstadt Köln und vor allem
als schlichten Denkfehler beim Rechnen
kritisiert Dr. Heribert A. Hilgers Überlegungen, die
Abteilung "Sammlungen und
Nachlässe" im Stadtarchiv aufzulösen. Dies, sagt der
Germanist und Vorsitzende
des Heimatvereins Alt-Köln mit Nachdruck, werde die Stadt
ein Mehrfaches
dessen kosten, was sie durch die Stellenstreichung sparen
möchte.
Unter den Sammlungen und Nachlässen im Stadtarchiv sind
Schenkungen, aber
auch viele, die die Stadt erworben hat - und zwar mit
Drittmitteln etwa vom
Land oder der Kulturstiftung der Länder oder privater
Stifter. "Diese Mittel sind
eindeutig zweckbestimmt", sagt Hilgers. Dies aber sei in
Frage gestellt, wenn die
Sammlungen nicht mehr zweckbestimmt genutzt, sprich
geordnet, erforscht und
für die Öffentlichkeit zugänglich gehalten werde: "Ich
stelle doch keine Mittel
zur Verfügung, damit die Dinge im Keller liegen." [...]
Kölnische
Rundschau
als Riesenblamage für die Kulturstadt Köln und vor allem
als schlichten Denkfehler beim Rechnen
kritisiert Dr. Heribert A. Hilgers Überlegungen, die
Abteilung "Sammlungen und
Nachlässe" im Stadtarchiv aufzulösen. Dies, sagt der
Germanist und Vorsitzende
des Heimatvereins Alt-Köln mit Nachdruck, werde die Stadt
ein Mehrfaches
dessen kosten, was sie durch die Stellenstreichung sparen
möchte.
Unter den Sammlungen und Nachlässen im Stadtarchiv sind
Schenkungen, aber
auch viele, die die Stadt erworben hat - und zwar mit
Drittmitteln etwa vom
Land oder der Kulturstiftung der Länder oder privater
Stifter. "Diese Mittel sind
eindeutig zweckbestimmt", sagt Hilgers. Dies aber sei in
Frage gestellt, wenn die
Sammlungen nicht mehr zweckbestimmt genutzt, sprich
geordnet, erforscht und
für die Öffentlichkeit zugänglich gehalten werde: "Ich
stelle doch keine Mittel
zur Verfügung, damit die Dinge im Keller liegen." [...]
Kölnische
Rundschau
KlausGraf - am Mittwoch, 16. Juli 2003, 00:05 - Rubrik: Kommunalarchive
Die Bedeutung aktueller Dokumente für
die Geschichtsschreibung wird nach Ansicht des
Landesverbandes der hessischen Archivare gewaltig
unterschätzt. "Viele Kommunen sind nicht bereit, für die
Verwaltung des heute entstehenden Schriftgutes Geld
auszugeben. Aber das, was heute produziert wird, kann in 100
oder 200 Jahren historisch ungeheuer wertvoll sein", sagte die
Vorsitzende des neu gegründeten Verbandes, Brigitte Streich,
am Mittwoch.
Nur in 117 der 426 hessischen Gemeinden gibt es nach
Streichs Darstellung ein Archiv, obwohl die Kommunen
gesetzlich dazu verpflichtet seien. Ein Großteil der Archive
werde zudem von ehrenamtlichen Mitarbeitern ohne fachliche
Qualifikation geführt. "Obwohl diese Regelung natürlich besser
ist, als sich gar nicht um das Archivgut zu kümmern oder es
wegzuschmeißen: Das historische Erbe gerät doch ins
Hintertreffen", kritisierte Streich, die das Stadtarchiv
Wiesbaden leitet.
[...] Der Landesverband Hessen ist
laut Streich der erste spartenübergreifende Zusammenschluss
von Kommunal-, Kirchen- und Staatsarchivaren in der alten
BRD. dpa
[FR vom 26.6.2003]
die Geschichtsschreibung wird nach Ansicht des
Landesverbandes der hessischen Archivare gewaltig
unterschätzt. "Viele Kommunen sind nicht bereit, für die
Verwaltung des heute entstehenden Schriftgutes Geld
auszugeben. Aber das, was heute produziert wird, kann in 100
oder 200 Jahren historisch ungeheuer wertvoll sein", sagte die
Vorsitzende des neu gegründeten Verbandes, Brigitte Streich,
am Mittwoch.
Nur in 117 der 426 hessischen Gemeinden gibt es nach
Streichs Darstellung ein Archiv, obwohl die Kommunen
gesetzlich dazu verpflichtet seien. Ein Großteil der Archive
werde zudem von ehrenamtlichen Mitarbeitern ohne fachliche
Qualifikation geführt. "Obwohl diese Regelung natürlich besser
ist, als sich gar nicht um das Archivgut zu kümmern oder es
wegzuschmeißen: Das historische Erbe gerät doch ins
Hintertreffen", kritisierte Streich, die das Stadtarchiv
Wiesbaden leitet.
[...] Der Landesverband Hessen ist
laut Streich der erste spartenübergreifende Zusammenschluss
von Kommunal-, Kirchen- und Staatsarchivaren in der alten
BRD. dpa
[FR vom 26.6.2003]
KlausGraf - am Sonntag, 13. Juli 2003, 15:55 - Rubrik: Kommunalarchive
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